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Bayer AG – Der rheinische Chemiekonzern.

2. Oktober 2014 - Author: Ewald

Die Bayer AG ist in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit geraten, weil sie sich von Material Sience, der Kunststoffsparte, trennen will. Nachdem sie jahrelang für diese Sparte keinen Käufer gefunden hat, soll Material Sience jetzt an die Börse. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn mit IPOs (Initial Public Offerings zu deutsch erstes öffentliches Angebot) wird in der Regel nichts verdient. Genauer gesagt, es kommt auf den Einzelfall an. Bayer will sich in Zukunft auf seine ursprünglichen Tätigkeitsgebiete Pharmazie und Agrarchemie beschränken.

Die Bayer AG ist in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit geraten, weil sie sich von Material Sience, der Kunststoffsparte, trennen will. Nachdem sie jahrelang für diese Sparte keinen Käufer gefunden hat, soll Material Sience jetzt an die Börse. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten, denn mit IPOs (Initial Public Offerings zu deutsch erstes öffentliches Angebot) wird in der Regel nichts verdient. Genauer gesagt, es kommt auf den Einzelfall an. Bayer will sich in Zukunft auf seine ursprünglichen Tätigkeitsgebiete Pharmazie und Agrarchemie beschränken.

Bayer ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Agrarwirtschaft und hochwertige Polymer-Werkstoffe.

Als Innovationsunternehmen setzt Bayer Zeichen in forschungsintensiven Bereichen. Mit den Produkten und Dienstleistungen möchte Bayer den Menschen nützen und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Gleichzeitig will Bayer Werte schaffen durch Innovation, Wachstum und eine hohe Ertragskraft.

Bayer setzt auf die Vermehrung der Menschheit. Heute leben etwa 7,2 Millarden Menschen auf der Erde. 2050 sollen es schätzungsweise zirka 9 Millarden Menschen sein. Diese müssen sich alle ernähren. Dafür ist aber die Anbaufläche zu klein. Hier sieht Bayer sein Geschäft. Das gleiche gilt für den Pharmaziebereich. Dieser wird gelegentlich durch Firmenaufkäufe ergänzt, neben Entwicklung eigener Produkte aus dem Haus. Die Konzentration geht auf diese beiden Bereiche. Deshalb wird der weniger profitable Kunststoffbereich an die Börse gebracht.

Bayer ist mittlerweile 150 Jahre alt geworden, was für den Konzern spricht. Auch gelingt es immer mehr jedes Jahr die Dividende zu steigern, obwohl Bayer ein zyklisches Unternehmen ist. Das Kapital wird durch ein Anleihe über 7 Milliarden in den USA erweitert. Die Anleihe wird in mehreren Tranchen an den Markt gebracht.

In den USA hat Bayer die Sparte frei verkäuflicher Präparate von Merck & Co. gekauft. Dadurch wird der Konzern für diese Arzneisparte zur Nummer zwei in der Welt. Die neue Jumboanleihe dient der Finanzierung des Geschäftes mit Merck & Co. Das Saatgutgeschäft hat der Konzern durch eine Firmenübernahme in Paraguay erweitert. Auch eine Zusammenarbeit mit Evotec zur Entwicklung dreier künstlicher Medikamente ist angegangen worden.

Kennzahlen

Kurs 2.10.2014: 107,88 EURO

Dividende

2009 = 1,40 €

2010 = 1,50 €

2011 = 1,65 €

2012 = 1,90 €

2013 = 2,10 €

Ausschüttungsquote 37 %

Dividendenrendite zirka 2,1 %

Kurs/Gewinn-Verhältnis 2013 = 26,41

Kurs/Cashflow-Verhältnis = 14,46

Umsatz 2012/13 = 40,2 Milliarden €

Kurs/Buchwert-Verhältnis = 4,05

Eigenkapitalquote 2012/2013 = 40,5 %

Konzernergebnis je Aktie 3,86 €

 

Andere User lasen auch noch:

Eon – zirka 30 % unter Buchwert – Schafft Eon die Wende? (siehe Archiv Juli 2014)

Realty Income – Immobilienkönig der monatlichen und steigenden Dividende. (siehe letzte Beiträge)

Starbucks – das Kaffeimperium aus Seattle (siehe letzte Beiträge)

 

Nachbemerkung

Es handelt sich nicht um eine Kaufempfehlung, sondern nur um eine allgemeine Darstellung. Für die Richtigkeit kann nicht garantiert werden. Die Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Der Kauf von Effekten (Wertpapiere, Aktien usw.) kann zu Kurssteigerungen, aber auch zu Kursverlusten bis zum Totalverlust führen.

Ich kann keine Kurse voraussagen. Niemand kann das. Sonst hätte jeder die Möglichkeit wohlhabend zu werden. Oft handelt es sich auch nur um Darstellungsweisen zur leichteren Erfassung von Daten.

Beispiel: Die Aktie XYZ stieg von 10 EURO (niedrigster Kurs) auf 30 EURO (höchster Kurs). Das hat niemand. Sonst müßte ich ermitteln: Frau Schmitz hat zu dem Kurs gekauft und zu dem Kurs verkauft. Herr Müller hat zu einem anderen Kurs gekauft und zu einem anderen Kurs verkauft. Das wäre mit unverhältnismäßig viel Arbeit verbunden. Das tut sich keiner an.

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